04. Februar 2012, 01:02
Rascher Wandel
Die Agrarpolitik hat sich in den letzten fünfzehn Jahren stark verändert. In der Nachkriegszeit bis zu Beginn der Neunzigerjahre war die Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln das erklärte Ziel der Schweizer Agrarpolitik. In der modernen Agrarpolitik, die im Jahr 1992 eingeläutet wurde, geriet diese Bestrebung in den Hintergrund. Die Ziele der modernen Schweizer Agrarpolitik lassen sich mit einem Satz beschreiben: Die inländische Landwirtschaft muss sich auf dem Markt und auf die Konsumenten ausrichten, sie muss die Umwelt schützen und sie muss die Lebensqualität im ländlichen Raum bewahren. Gefragt sind also Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Multifunktionalität.