BLW stellt Qualitätsstrategie vor
06.11.2009 - (lid) – Mit einer umfassenden Qualitätsstrategie soll die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft die künftigen Herausforderungen, namentlich diejenige deiner Marktöffnung, bewältigen.
Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) stellte diese Qualitätsstrategie am 6. November in Bern den Medien vor.
Unabhängig vom genauen aussenwirtschaftspolitischen Szenario werde sich der Importdruck weiter verstärken, erklärte BLW-Direktor Manfred Bötsch. Die Schweiz müsse deshalb in der umwelt- und tiergerechten Produktion von sicheren Lebensmitteln eine führende Position einnehmen und diesen Qualitätsnachweis offensiv vermarkten.
Für die Umsetzung der Qualitätsstrategie müssten alle an der Wertschöpfungskette Beteiligten beitragen, vom Produzenten über die Branchenorganisationen bis zur Nahrungsmittelindustrie, der Gastronomie, dem Tourismus und den Konsumentenverbänden.
Grundlage für die Qualitätsführerschaft sind die Gesundheits-, Umwelt- und Tierschutzvorschriften sowie die ökologischen Leistungsnachweise. Darauf aufbauend kommen die spezifischen Vorschriften für besondere Labels wie etwa AOC/IGP- und Bio-Produkte oder ohne Gentechnik hergestellte Produkte.
Für die Kommunikation hat der Bund eine grafische Linie rechtlich schützen lassen, die sich optisch an der Grafik von Schweiz Tourismus orientiert. Mit dem auf einem roten Balken platzierten Slogan "Schweiz. Natürlich." könnten in Zukunft alle Schweizer Nahrungsmittelprodukte gekennzeichnet werden. Das Logo ist heute Pflicht für alle Marketingmassnahmen, die vom Bund unterstützt werden. Dazu kämen dann die weiteren Label wie AOC/IPG oder Bio-Label.
